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Die erste Anleitung war
ja praktisch eine Freeair-Konstruktion, deren Abstimmung immer ein bisschen
Glück braucht, jetzt mal was Handfestes.
Ein geschlossenes Gehäuse,
eine Bassreflex-Konstruktion oder - wie in diesem Fall - eine Passivmembran
Ausführung lassen sich besser Berechnen und können klanglich
hochwertiger abgestimmt werden. Voraussetzung auch hierbei natürlich:
Ein passendes System. Hier speziell: ein 25er Signat Subwoofer mit einer
passenden Passivmembran - Garant für eine extrem tiefe Grenzfrequenz. |
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Beim Ausmessen
der Mulde nicht von der tiefsten Stelle ausgehen, sonst passt das Gehäuse
nachher nicht rein. Den Radpinnox in der Mitte hab ich mir erlaubt wegzuflexen.
Schon beim Zurechtschneiden
der Seitenbretter, schließlich wollen wir aus ein paar geraden Brettern
ein rundes Gehäuse zimmern, sollte man auf einen winkligen Anschnitt
achten, so dass das Gehäuse fugenlos verleimt werden kann. Das ist
wichtig für Stabilität und Luftdichtigkeit. |
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Um auch noch den Verstärker
mit zu verstecken kann man noch eine Aussparung auf dem Gehäuse anlegen.
Passivmembrankonstruktionen kommen mit sehr geringen Volumina aus, so dass
in diesem Fall mehr als 30 Liter nicht erforderlich sind. Also haben wir
den notwendigen Platz für die Endstufe. An den Seiten unbedingt genug
Platz lassen, um die Kabel noch anschließen zu können. Zudem
kann ein bisschen Luft um den Amp herum nicht schaden, denn er ist ja schließlich
quasi nur eine Heizung mit Zusatzfunktionen ;-) |
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Nun können die Systeme
auf korrekte Passung kontrolliert werden, Dichtbänder sollten für
eine Luftdichte Montage in Betracht gezogen werden.
Eleganter ist natürlich
die Versenkte Montage, aber letztendlich sieht mans ja unter dem Teppich
ja doch nicht... |
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Anschließend alles
sorgfältig verleimen, lieber ein paar Pausen einplanen, als alle Teile
nur auf dem frischen Kleber hin und her zu schieben. Auch eine satte Verleimung
trägt zur Abdichtung des Gehäuses bei, sonst pfeifts bei Tiefstfrequenzen. |
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Das meines Erachtens optimale
Klebemittel ist der Pattex Montagekleber, auf Schraubzwingen kann man dabei
verzichten. Aber versuchts bei der Art von Gehäuse ruhig mal mit...
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Auch eine weitere
Abdichtung mit Bitumenmasse (Eignung - speziell Geruch - vorher prüfen)
kann von Vorteil sein. Ist man knapp mit dem Volumen, kann durch eine Füllung
mit Dämmmaterial ein bis zu 15% größeres Gehäuse simuliert
werden. Klanglich bringt Dämmwolle im Sub ansonsten aber nichts.
Wo`s schon was bringt ist
am Gehäuseboden außen und an den Rändern, sonst klapperts
in der Mulde. Ideal ist eine sichere Verschraubung und eine Sandschüttung
in den Zwischenräumen, aber wer tut das schon (Gewicht). |
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Optisch unauffällig
wird der Subwoofer erst durch eine Bodenplatte, welche unter dem Originalteppich
liegt, etwas erhöht (3-4cm) gelagert wird, z.B. durch Klötze,
und die vor allen Dingen an allen Seiten wenige Zentimeter kleiner ist
als das Original, so dass der Subwoofer durch alle Seiten hinausspielen
kann. Das funktioniert. (Das Massekabel verlängere ich übrigens
noch.)
Diese Anleitung ist beim
Einbau in unseren Mondeo (jaja!) entstanden, kann aber für jedes Auto
mit Mulde angewendet werden. Viel Spaß! |