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 Porsche 928 und 968  (4)        Artikel aus Test-mot 11/95

 Vor allem dann, wenn der V8 richtig schnell über den Asphalt flog
 
Mit dem 928 endet die große Tradition 
der deutschen Gran Tourismo

 und die Tachonadel plötzlich stehen blieb - 
 bei rund 290 km/h, geblinzelt 300 km/h, echte 275. Mit warmen Bremsen stand dieses Auto aus 100 km/h 
 nach 38,2 Metern. Solche Dinger wünschte ich imr auch bei manchen Kleinwagen, die dann nicht ihre ganze 
 Puste in irgendwelche Airbags stecken müßten.
 Daß der 928 nch seiner Vorstellung im Frühjahr 1977 immer eins der sichersten und modernsten Autos der 
 Welt war, dürfte unbestritten sein. Lange bevor die Marketingstrategen anderer Unternehmen die Werbewirk-
 samkeit des Seitenaufprallschutzes erkannten, hatte der 928 ihn. Front- und Heckpartie waren definiert 
 verformbar, und "Reifenwächter" kontrollierten den Luftdruck bereits in jenen Tagen, als der Rest der Welt
 noch die abschließbare Radmutter als Triumph der Technik über das Unkalkulierbare feierte.
 Den wahren 928 aber, das sei wärmstens ans Herz gelegt, muß der Ambitionierte einmal wenigstens selbst 
 gefahren sein. Die Art und Weise, wie ienen die lange Haube und der darunter verborgene 32-Ventiler mit 
 seinen 5,4 Liter Hubraum durch die Nacht zog, wie einem die Hinterköpfe der ausgefahrenen Scheinwerfer 
 Gesellschaft leisteten, fand ich immer außergewöhnlich, und sie schuf einge Verbundenheit. Einige Dinge 
 werden überleben, auch ein gebrauchter 928 wird sie nie verlieren.
 

 75 Teile konnte man mit Leder 
 beziehen lassen - also alles

     Aus der Nähe 
     betracht wirkten 
     die Scheinwerfer 
     des Porsche 928 
     riesig

     Die Rückspiegel waren im Grunde
     genommen überflüssig