Zudem sollte
das Jurinke-Cabrio die Umbau-
Aktionen als vollwertiger
Viersitzer überste-
hen. So entstand ein Spezial-Verdeck,
eine
Eigenanfertigung, die einerseits
gänzlich in
der Luke vor dem Kofferraum
abtaucht, an-
dererseits aber auch noch
Platz für die hin-
teren Einzelsitze des 928
läßt.
Das Cabrio-Verdeck des nachträglich
geöff-
neten 928 entspricht italienischer
Lebensart
vom Schlage des Fiat 124
Spider oder Alfa-
Spider: Am Frontscheibenrahmen
werden
Hakenverschlüsse geöffnet,
dann noch auch
ein paar Druckknöpfe
und die Falzung der
Plastik-Heckscheibe geachtet
- fertig ist die
Unterbringung des Stoffdachs
im Heckabteil
des Open-air-Porsche. Über
den Verdeck-Stoff
wird dann noch eine Persenning
gespannt, die
sich per Druckknöpfen
und Klettbändern an der
Karosserie festhält.
Etwa in zehn Wochen müssen
sich Jurinek-
Kunden gedulden bis das
mit Blechdach an- |
gelieferte Fahrzeug
als Softtop aus der Werk-
statt rollt. Die Wartezeit
läßt sich dabei eben-
so spielend verlängern
wie die Zahlenreihen
auf der Rechnung. Denn neben
der 928-Öff-
nung bietet Jurinek ein
erhebliches Sortiment
an Umbau-Posten an, das
den 928 zum Show-
mobil mit einem Einstandspreis
von weit über
200 000 Mark machen kann.
Die Neigung zu breiten Kotflügeln,
Rädern und
Reifen, flachen Schnauzen
und schwellenden
Schwellern gehört für
Jurinek ohnehin zu den
Verpflichtungen des Arbeitsalltags:
Der Jung-
unternehmer übernimmt
im Auftrag von Vittorio
Strosek aus Utting am Ammersee
technische
Arbeiten an umgebauten Porsche
928, wie bei-
spielsweise Tieferlegungen
oder Verbreiterung
der Spur. In landsmannschaftlicher
wie auch
geschäftlicher Verbundenheit
verbaut Jurinek
so auch an seinem Offen-928
die Kunststoff-
teile, die Stroseks Unternehmen
Automobil-
design unter die 928-Klientel
verteilt. |