Im
Innenraum des Ferrari
geht es nüchtern zu.
Auf
jeden überflüssigen
Schnickschnack wurde
verzichtet. Es herrscht
Rennwagenatmosphäre,
durch die offene Kulissen-
schaltung zum Beispiel,
mit einem Schuß Komfort.
Im Porsche ist es etwas
wohnlicher, aber auch hier
erkennt selbst der ungeübte
Sportwagenbetrachter sofort,
um welches Auto-Kaliber
es sich handelt. Der Ferrari-
fahrer ist von der Außenwelt
ziemlich abgeschottet. |
Denn
es bestehen nicht
sonderlich viele Mög-
lichkeiten, mit ihr Sichtkon-
takt aufzunehmen. Besonders
der Blick nach schräg
hinten
ist von der breiten Dachsäule
stark eingeschränkt.
Im
Porsche mit seiner guten
Rund-
umsicht gibt es solche Proble-
me nicht.
Als der Ferrari und der
Porsche
in ihrem Versteck von den
ersten Interessenten entdeckt
worden sind, ist es vorbei
mit
der Ruhe. "Wieviel PS, wie
schnell, wie teuer...?"
Fragen über Fragen.
Und ein |
jeder
will alles aus nächster
Nähe
bewundern. Dabei gibt
es
drei Kategorien von Be-
trachtern,
zumindest für den
Ferrari:
Die einen schauen
ganz
offen hin, staunen und
drücken
sich bei erster Gele-
genheit
auch ihre Nase an
den
Scheiben platt, um einen
Blick
in das Innere des
sagenumwobenen
Sportwagen
zu
werfen. Die zweite Gruppe
tut
so, als würde sie ihn gar
nicht
bemerkt haben, lugt
heimlich
aber doch rüber.
Die
dritte schaut ganz
schnell
weg ... |
Dem Porsche tritt die Meute
von Neugierigen schon re-
spektloser gegenüber,
der
911er ist zwar auch nicht
gerade alltäglich,
gegen den
Ferrari aber ein Massenprodukt,
von dem man ja als weltmän-
nisch erfahrener Autofan
fast
alles weiß.
Nach kurzer Zeit sind die
Au-
tos so umlagert, daß
nur noch
die Flucht bleibt. Als die
Fah-
rer einsteigen wollen, treten
die Zuschauer mit viel Respekt
zurück - in Erwartung
eines
ohrenbetäubenden Schauspiels
beim Anlassen der Triebwerke.
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