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Kurzer Lebenslauf des Porsche 924 (1)
Im Frühjahr 1976 läuft
die Produktion des 924 bei AUDI in Neckarsulm an.
Dieser kleine Sportwagen
war ursprünglich für das Volkswagenwerk bei Porsche entwickelt
worden.
Als ihn VW doch nicht baut,
fertigt ihn Porsche. Das Coupé hat
eine flache Motorhaube und
Klappscheinwerfer. Auffallend
ist die große gläserne Heckklappe. Der wassergekühlte Vierzylinder
Frontmotor des Audi 100
ist mit einer K-Jetronic versehen. Die Kraftübertragung zwischen der
Kupplung und dem Getriebe
an der Hinterachse übernimmt das Transaxlesystem. In einem starren
Tragrohr läuft eine
vierfach gelagerte, drehelastische Antriebswelle.
Stückzahl: 121.510.
Preis 1976 23.240
DM
Der 924
Turbo schließt die Lücke zwischen dem 924 und dem 911 SC.
Am Wagenbug fallen
zusätzliche Kühlöffnungen
auf. Rechts in der Motorhaube sorgt die NACA-Öffnung für zusätzliche
Luftzufuhr in den Motorraum.
Der Heckspoiler aus schwarzem Polyurethan reduziert den cW-Wert
auf 0,33. Die K-Jetronic
wird der höheren Leistung angepaßt. Ein zusätzlicher Ölkühler
und eine
kontaktlose Zündung
runden die Modifikationen ab. 5-Gang-Getriebe und Transaxle sind verstärkt.
Das Fahrwerk und die Bremsanlage
werden der erhöhten Leistung angepaßt.
Stückzahl: 7136.
Preis 1979: 39.480 DM
Das Antriebsaggragat des
924
Turbo wird komplett überarbeitet. Neu ist eine elektronische
Zündanlage; die Verdichtung
wird von 7,5 : 1 auf 8,5 : 1 erhöht. Der Verbrauch sinkt um 13 Prozent.
Die Leistung steigt als
Nebeneffekt um 7 PS. Vor allem im unteren Drehzahlbereich gibt sich der
verbesserte Turbomotor noch
durchzugsstärker. Das Tankvolumen wächst in der Inlandversion
auf
84 Liter. In Deutschland
wird der Verkauf des 924 Turbo zum Ende des Modelljahres 1982 eingestellt.
Für den italienischen
Markt wird das Fahrzeug bis 1984 produziert.
Stückzahl: 5291.
Preis: 42.780 DM
Quelle:
Porsche Typen-Atlas Seite 130-136
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