Bald hält die neue
Porsche-Generation auch
auf den Rennstrecken Einzug.
Erster Trans-
axle-Porsche, der für
die Zuffenhausener
um sportlichen Lorbeer kämpfen
soll, ist der
bereits auf der Frankfurter
IAA 1979 gezeigte
Porsche 924 Carrera GT.
Schon die abgebildete Straßenversion,
die
sich durch Kotflügelverbreiterungen
aus
Kunststoff, einen imposanten
Lufteinlaß auf
der Motorhaube, eine vergrößerte
Bugschürze
und ein tiefergelegtes Fahrwerk
nachdrücklich
von dem normalen Porsche
924 turbo unter-
scheidet, leistet 155 kW
(210 PS) bei 6000/min,
soll 240 km/h schnell und
in 6,9 s von Null auf
Hundert sein. |
Dazu wurde das Verdichtungsverhältnis des
924 turbo-Motors von 7,5 s auf 8,5 erhöht,
ein Ladeluftkühler angebaut und eine neue
digitale Zündzeitpunktverstellung (DZV) ein-
gesetz. Trotz verbreiteter Spur, breite Reifen
(215/60 VR 15), größeren Spoilers und
größeren Lufteinlässen konnte der Luftwider-
standsbeiwert des 924 turbo (0,34) beibehalten
werden. Hilfestellung leistete dabei die tieferge-
legte Karosserie und eine neue, bündige mit
Rahmen verklebte Frontscheibe. Um den Sport-
gesetzen Genüge zu tun, muß Porsche von der
Straßenversion des Carrera GT 400 Stück bauen.
200 davon sollen ab Frühherbst 1980 in Deutsch-
land verkauft werden - zum schlichten Preis von
60 000 Mark. |