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Porsche – Mit Tuning zum Super-Sportwagen                            ( "Autos schneller machen"  Gert Hack 1995)

Bei Porsche ist es fast ausschließlich der Typ 911 und sein moderner Nachfolger, der Typ 964 (Carrera 2 und Carrera 4, seit 1988/89) sowie die darauf basierenden Turbomodelle, die Tuning-Ambitionen wecken. Dies erstaunt ein wenig, denn Leistungsmangel ist bei den Heckmotor-Porsche noch nie ein ernsthaftes Thema gewesen. Andererseits ist das so, dass die Frontmotor-Modelle ohnehin von den echten Porsche-Puristen verschmäht werden, was offenbar auch für Tuning gilt. Was die Typologie angeht, so heißen zwar auch die neuen Carrera 2, Carrera 4 und Turbos im Kundenkreis 911, intern wird jedoch streng unterschieden. Denn die neuen Modelle (Typ 964) haben eine völlig neue Bodengruppe mit anderer Radaufhängung (Schraubenfedern statt Drehstäben). Gleichzeitig ist die Bodengruppe so gestaltet worden, dass auch Allradantrieb, wie beim Carrera 4, realisiert werden kann. Zum Tuning geeignet sind natürlich auch die alten 911-Modelle, nur sollte man in den Jahrgängen nicht bis in die 70er Jahre zurückgehen. Die Firma Alois Ruf in Pfaffenhausen hat sich ganz auf das Porsche-Tuning spezialisiert und bietet sowohl für die neue wie für die alte Modellreihe Umbauten an. 


 
 
 
 

Bei der Firma Ruf werden die Fahrzeuge komplett demontiert
und neu aufgebaut.
Hier der aufwendigste und stärkste Ruf-Porsche, der CTR mit Bi-Turbomotor.