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Grüße aus Zuffenhausen              AMS Heft 14         5. Juli 1975

Porsche-Jubiläum: auto motor und sport fuhr markante Porsche-Konstruktionen der Vergangenheit.

Die Gelegenheit, sich zu erinnern, liefert die runde Zahl. In diesem Jahr (1975) wäre der Professor Ferdinand Porsche, Rennwagen-Konstrukteur und Volkswagen-Vater in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, 100 Jahre alt geworden. Den ersten wirklichen Porsche baute der geniale Heckmotor-Ideologe drei Jahre nach Kriegsende in Gmünd/Kärnten. Die von ihm geleitete „Porsche Konstruktionen GmbH“ hatte 1948 ein Auto auf die Räder gestellt, das Symbolwert bekommen sollte. 

Kein Wunder: Diese Nummer Eins mit der auf dem Typenschild eingeprägter Fahrgestell-Nummer 356 – 001 war Prototyp, für die zukünftige Sportwagen-Reihe, ohne deren Erfolg der Name Porsche nur halb soviel Glanz bekommen hätte.

Der Vorläufer für die berühmte Baureihe 356 war eine Nummer Eins besonderer Art. Denn in Gmünd entstand nur ein einziges Exemplar dieser Gattung – ein offenes, zweisitziges Auto mit Leichtmetall-Karosse und jenem Elfhunderter-Motor, der der VW-Konstruktion in allen wichtigen Details entsprach und der nur leistungsmäßig etwas aufgefrischt worden war.